Tan-ja persönlich
Mit Vornamen heisse ich Tan-ja. Das „Ja“ am Ende des Namens ist mir wichtig, es birgt Positivität.
Ich wohne im Furttal im Kanton Zürich. Wenn ich nicht gerade am Kunst schaffen bin, arbeite ich in Baden im Kanton Aargau mit Menschen mit einer Körperbehinderung.
Schon als sehr junger Mensch beschäftigte ich mich mit künstlerischem Tun und bildete mich in zahlreichen Kursen zu ganz unterschiedlichen Techniken weiter.
Im Jahr 2000 erhielt ich das Diplom als Ergotherapeutin. In diesem Beruf arbeite ich mit Kindern und Erwachsenen, die mit einer Körperbehinderung leben.
Im Jahr 2013 erlangte ich nach 4-jähriger intensiver Ausbildung bei Eva Brenner das Diplom als Mal- und Kunsttherapeutin. Seither vertiefe ich mein breites Wissen durch regelmässige Weiterbildung auf den Gebieten von Kunst und Therapie.
Seit 2011 bin ich zusätzlich als Kursleiterin für Malen, Handpuppenbau und -spiel sowie Biographiearbeit tätig.
In verschiedenen Ausstellungen präsentiere ich meine Arbeiten (Farbschnitte, Gemälde sowie asiatische Tuschmalerei) einem grösseren Publikum.
In meinen Arbeiten möchte ich das Gegenüber zum Mitgestalten in Form von Fantasie- oder Gedankenreisen anregen. Meist wirken meine Werke auf jeden Betrachtenden unterschiedlich. Manchmal benutze ich in den Kunstwerken Worte. Damit möchte ich im Betrachtenden Gefühle, Erinnerungen oder gar Geschichten aufleben lassen. Da jeder Mensch seine eigenen Erlebnisse und Geschichten mitbringt, werden vermutlich ganz unterschiedliche Eindrücke entstehen. Aus diesem Grund wähle ich die Titel meiner Arbeiten eher poetisch, so dass mehr eine Stimmung oder ein Gefühl entsteht als eine klare Bezeichnung.
Als Anregung für das Betrachten eines Bildes schreibe ich manchmal ein kleines Gedicht, das eine Stimmung zeigt. Es soll dem Betrachtenden frei bleiben, dem eigenen Eindruck zu folgen.
Die Überlagerung von verschiedenen Schichten kommt mir insbesondere bei den Farbschnitten gelegen. Dadurch kann etwas Verwirrung entstehen. Das lässt vielleicht aufhorchen und ein erneutes Mal hinsehen. Doch hoffentlich nicht nur, um mit einem analytischen Blick zu klären, wie das Bild gemacht ist, sondern auch mit einer Offenheit, die zu erkunden versucht, was das Bild an Erinnerungen und Fantasien wecken könnte.
Ich bezeichne meine Bilder, ob gemalt oder geschnitten, als «Fenster». Diese Fenster zeigen meine Aus- und Einblicke und sollen Fenster zur Wahrnehmung und Fantasie des Betrachtenden sein.